Die Kaffeepflanze

Insgesamt gibt es ca. 124 bekannte Kaffeearten. Für den Kaffeeanbau sind aber vor allem die beiden wohl bekanntesten Kaffeepflanzen „Coffea arabica“ (Bergkaffee) und „Coffea canpephora“ (Robustkaffee) von Bedeutung. Eine Eigenschaft, die Kaffeebauern besonders am Arabica–Kaffee schätzen ist, dass die Pflanze sich als einzige Art selbst bestäuben kann und so nicht auf Wind oder Insekten zur Fortpflanzung angewiesen ist.

Der aromatische Arabica-Kaffee fühlt sich in Höhenlagen zwischen 600 und 1800m am wohlsten und sein Weltmarktanteil liegt bei ca. 70%. Die Sorte Robusta bevorzugt hingegen Temperaturen zwischen 24 C und 26 C und kann so in Höhen zwischen 300 und 1000 m angebaut werden.

Die Blütezeit erstreckt sich über mehrere Monate, da die klimatischen Bedingungen rund um den Äquator das ganze Jahr über beinahe gleich sind. Dadurch geschieht es oft, dass eine Pflanze gleichzeitig Blüten und Früchte trägt. Die Farbe der Kaffeekirschen wechselt übrigens während der Reifephase von grün über gelb bis hin zu rot.